wanderlust = n, [won-der-luhst], a strong innate desire to rove or travel about

27.09.2016

Ich bin dann mal unterwegs im September

Oh September - Reiseglück und Routenplanung


Einmal rund um die Erde mit dem Flugzeug werde ich im September fliegen. Ich bin aufgeregt und freue mich gleichzeitig auf viele neue Eindrücke und Menschen, die ich kennenlernen werde.

On the way oder on the go (c) diekremserin on the go

Planungsstress

Direkt aus dem Büro zum Flughafen. Das macht mir zwar einerseits Sorgen, andererseits bin ich froh nicht viel darüber nachdenken zu müssen, wie ich die kommenden Flugstunden überlebe. Ich fadisiere mich schnell und das nervt. Bücher sind eine fantastische Ablenkung, denn meist ist Schlafen bei Langstreckenflügen keine wirkliche Option für mich. Zumindest kann ich auf keinen tiefen, erholsamen Schlaf zurückgreifen. Schade eigentlich.

Bucket-Reading-List
  • George R. R. Martin: Game of Thrones - alle fünf Bücher auf Englisch
  • Jonathan Safran Foer: Extremely Loud & Incredibly Close
  • Philipp Blom: Über Sehnsucht, Träume und Geschichten
  • Iljia Trojanow: Meine Olympiade. Ein Amateur, vier Jahre, 80 Disziplinen

Gekauft für meinen Tolino e-Reader von Thalia.

Natürlich habe ich auch die jeweiligen Reisebegleiter im Gepäck: Shanghai kompakt von MARCO POLO (gebe diesem Mini-Überblick) wieder einmal eine Chance, da ich sonst nicht so begeistert bin davon.
Kanada von Lonely Planet gibt mir eine gute Möglichkeit Routen zu planen, vieles übers Land und seine States zu erfahren und macht echt Lust endlich vor Ort zu sein. Leider sind manche Links veraltet.

Stop-Over: Doha, Qatar (2h)

Zwischenlandung. Natürlich ist eine Zwischenlandung nur ein Stopover, ein Einholen einer kleinen Dosis Ferne. Aber ich werde bestimmt ein paar Fotos machen.
Was sind deine Tipps für solche Zwischenzonen beim Reisen?

Welcome in Qatar - 25 Minuten zum Transfer, etwas stressig (c) diekremserin on the go

Schnelle Autos und das große Geld, sichtbar auch am Flughafen (c) diekremserin on the go

Aufenthalt Eins: Shanghai 
#foodiesonthego: Shanghai, Baby!

Aufenthalt Zwei: Montréal (3 Tage)
Lies hier bald mehr...

Aufenthalt Drei: Toronto (4 Tage)
Lies hier bald mehr...


Und dazwischen? Ich werde sehen welche Abenteuer ich zwischendurch in den Weiten von Quebec und Ontario erlebe. Weintouren, ja. Gutes Essen, ja. Schöne Wanderungen, auf jeden Fall!

Via Instagram (@lucietae) , snapchat (diekremserin) und Facebook (diekremserinonthego) bleibst du Live bei meiner Reise mit Judith von Brewaholic Blog / two drink  dabei. Follow my path & I'll keep you posted! 

17.09.2016

#socialconference im Albertina Museum und die Lust endlich wieder nach Frankreich zu fahren

Chaos Punkt.

Pointillismus = einer der vielen -ismen, den die Kunstgeschichte erfunden hat, um eine Epoche zu beschreiben. Dabei hat sie sich nicht besonders angestrengt, sondern das wichtigste Stilmittel der Strömung aufgegriffen und an den Anfang des Wortes gestellt: Pointe.

#SeuratSignacVanGogh

Wikipedia charakterisiert die Kunstströmung wie folgt:
Typisch für den Pointillismus ist der streng geometrisch durchkomponierte, oft ornamental wirkende Bildaufbau. Im Gegensatz zum Impressionismus wird nicht mehr eine realistische Momentaufnahme angestrebt, sondern eine wohldurchdachte Komposition. Diesen Ansatz, von der Gesamtkomposition des Bildes über die geometrischen Beziehungen, den Bildaufbau, die Beziehungen von Licht und Gegenständen hinunter zu den Einzelelementen zu gelangen, bezeichnete Seurat als Divisionismus.
 Hier fällt auch schon ein Künstlername, der als einer der Vertreter der Kunstrichtung gilt und für die Ausstellung der Albertina Dreh- und Angelpunkt ist: SEURAT.

#SeuratSignacVanGogh

#SeuratSignacVanGogh 

Social Media werden für Museen, Kunsthäuser und Ausstellungsmarketing immer wichtiger. In der Vermittlung von Themen, roten Fäden und relevanten Aussagen, bedienen sich die Marketingabteilungen den Onlinemedien und versuchen so ein neues, jüngeres, aktiveres, interessiertes Zielpublikum zu erreichen. Als eine der wichtigsten Institutionen in Wien für moderne Kunst - Picasso, Monet und Konsortien sind Stamm der Sammlung Batliner der Albertina - hätte es das Haus keinesfalls nötig in diverse Richtungen zu experimentieren. Wieso? Jede Touristin verirrt sich in die Albertina. Das Haus hat kein Imageproblem und vor allem finden BesucherInnen ihre Wege hinein und sind begeistert.

Mit der #socialconference am Abend nach der Eröffnung, im exklusiven Rahmen von nur 30 Personen nach den Öffnungszeiten das Ausstellungshaus für sich (fast) allein zu haben und fotografieren zu dürfen (sonst ist es nicht erlaubt), begeistert Social Media-affine Menschen wie mich. BloggerInnen, Twitteraten, Instagrammer und Fotografen sind vor Ort, lassen sich inspirieren, von den rosa-violetten Räumen, den schnörkeligen Schriften, den gepunkteten Bildern, den wilden Pinselstrichen, die van Gogh dann gegen Ende der Ära des Pointillismus in den Vordergrund gestellt hat und den Erzählungen von Online-Chefin Ivana und ihren Kolleginnen aus dem Ausstellungsmanagement und der Restaurierung.

#SeuratSignacVanGogh

Was bringt #socialcontent im Museumsbereich? 

Ich stelle mir selbst die Frage ob wirklich noch-nicht-BesucherInnen außerhalb des Museumsbereichs angesprochen werden von Informationen und vor allem Geschichten, die entwickelt werden, um Aufmerksamkeit zu machen. Content. Wie viel Content vertragen wir noch? Welchen Content möchten wir hören? Was sind die spannenden Geschichten, die Bilder vermitteln? Ich habe aufgrund der Einladung drei Überlegungen hierzu zusammengefasst:

(1) Exklusivität: Speziell im kleinen Rahmen durch Ausstellungen zu gehen, die sonst als Besuchermagneten kein Gustieren erlauben, spricht an. Allein vor Bildern zu stehen. Nahe ran gehen zu dürfen. Hierbei erschließen sich Geschichten wie von alleine. Ich möchte wissen, wieso Seurat und Signac befreundet waren, wie sie miteinander gesprochen haben, möchte wissen, wieso pointillistische Portraits vor allem von einem Künstler gemalt wurden und so weiter. Und dann noch: wie cool ist es, dass auch Piet Mondrian und Pablo Picasso mit Arbeiten vertreten sind?

(2) Urlaubsinspiration: Ganz ehrlich? Ich hab mir gedacht, dass ich lange nicht in Frankreich war, wie schön das Licht in Paris sein muss. Sonnenuntergang auf einer Dachterrasse. Oder am Strand in Antibes, wo sich unterschiedliche Farbreflexionen im Wasser spiegeln. Wie wäre es mit einem Segelturn in Richtung nirgendwo? Zu zweit, allein, mit Familie und Freunden. Frankreich ruft!

(3) Zeit: Take your time! Ganz eindeutig verleitet ein leeres Museum dazu, länger zu verweilen, genauer hinzusehen und vor allem durchzuatmen. Da bekommt das Energie Tanken und aufmerksam Schauen eine ganz neue Bedeutung. Zeit ist Gold wert. Nicht einmal durchgehen, sondern mehrmals hin und her zwischen Anfang und Ende, zwischen Start und Ziel, zwischen Früher und Später. Hier werden plötzlich Zusammenhänge klar, die Zeit benötigen. Wo war hier nochmal der Punkt? - Bei Vincent Van Gogh erlebe ich, dass pointillistisch auch wilde Formen sein können.

#SeuratSignacVanGogh

Weitere Bilder findest du in meiner flickr-Galerie:

#SeuratSignacVanGogh at Albertina Museum, Vienna

Many thanks, Merci & Dankeschön an das Team Albertina Museum für die Einladung. #arttogo #keinTagohneKunst #SeuratSignacVanGogh sind die Hashtags, die ich verwendet habe.

05.09.2016

Letzte Sommertage auf der #genussmeile16

Von Mödling bis nach Bad Vöslau

Wienerwald Tourismus mit den Genussmeile-Sprüchen © diekremserin on the go
Wienerwald Tourismus mit den Genussmeile-Sprüchen © diekremserin on the go

Weinwandern hat sich zum neuen Trend entwickelt. Ob in der Wachau oder im Kamptal oder gar an den Außengrenzen von Wien: auf der Genussmeile 2016 begehen über 20.000 BesucherInnen bei herrlichem Spätsommerwetter den Wasserleitungswanderweg, der über der Hochquellwasserleitung verläuft, die Wien mit dem besten Leitungswasser versorgt. Darauf gedeihen die wunderbaren Weinreben - Zierfandler, Riesling, Rotgipfler - und beherbergen während der Genussmeile 85 Stände der umliegenden Winzerinnen und Winzer.

Vor sechs Jahren haben wir uns zusammengetan, weil wir die Gemeinschaft rund um den Anninger stärken wollten. Das hat mit der Genussmeile wunderbar funktioniert. Hierher kommen nicht nur Touristen oder WienerInnen, sondern auch die BewohnerInnen der Dörfer.
Christoph Kainz erzählt von den gemeinsamen Ideen, die er mit den Bürgermeistern der Gemeinden Pfaffstätten, Baden, Gumpoldskirchen, Guntramsdorf, Bad Vöslau, Mödling, Tattendorf, Traiskirchen vor Jahren schmiedete - bei einem guten Glaserl am Stammtisch - und in die Tat umsetzte: "die längste Schank" kam dabei heraus.

Dass das Wetter auch in diesem Jahr mitspielt, lässt den Satz auf der Wanderkarte "Bei Ausfall eines Veranstaltungswochenendes wegen Schlechtwetter erfolgt eine Verlängerung" hinfällig werden. Allerdings wäre eine Erweiterung auf ein zweites Wochenende gar nicht schlecht. Denn die 85 Genussstationen zwischen Mödling und Bad Vöslau kann ich unmöglich an nur zwei Tagen schaffen.

"Bleib ma picken"


Dieser Spruch des Wienerwald Tourismus wird zum Motto des Samstages, der mit einem wunderbaren Mittagessen im Alten Zechhaus der Familie Krug beginnt. Surschnitzel, Backhendl und Blunzengröstl spielen alle Stücke. Und der Zierfandler lässt mich schon mal picken bleiben, wie man so schön auf niederösterreichisch sagt. Das bedeutet, dass ich sitzen bleibe, bei einem guten Achterl, bei einem schönen Gespräch, bei einer netten Unterhaltung.

Die Vorspeise ist serviert. Leider wusste ich das nicht und habe meinen Teller mit herrlichem Roast Beef und Liptauer voll gefüllt. © diekremserin on the go
Die Vorspeise ist serviert. Leider wusste ich das nicht und habe meinen Teller mit herrlichem Roast Beef und Liptauer voll gefüllt. © diekremserin on the go
Einblick vom Ausblick beim Krug © diekremserin on the go
Einblick vom Ausblick beim Krug © diekremserin on the go
Am Kirchplatz startet der erste Genussmeilentag ganz traditionell mit Musikkapelle und Gebirgsschützen, bevor es dann auf die tatsächliche Meile geht, bei Ausblick ins Wiener Neustädter Becken und den Anninger in die andere Richtung. 

Mario Gruber, Geschäftsführer von Wienerwald Tourismus, ist stolz auf den großen Erfolg, den er mit der Veranstaltung verzeichnen kann. "Wir sorgen hier für den perfekten Abschluss der Sommerferien und locken viele WeinliebhaberInnen aus der Umgebung an." 

Oh ja, die Sonne geht unter und der Blick wird immer schöner © diekremserin on the go
Oh ja, die Sonne geht unter und der Blick wird immer schöner © diekremserin on the go 


Die Burgundermacher rund um das Weingut Heggenberger schenken ganz wunderbaren Rotwein aus: der Pinot Noir hat mich überzeugt. Denn neben den begünstigten, für die Gegend bekannten Weißweinsorten spielt die Winzerzusammenarbeit die Trumpfkarte bei den Roten aus. Oh ja, einer der besten österreichischen Rotweine, die ich je getrunken habe. Großes Kompliment! 

Schwenken. Riechen. Kosten. Schmecken. Gut isser. © diekremserin on the go
Schwenken. Riechen. Kosten. Schmecken. Gut isser. © diekremserin on the go


Den perfekten Abschluss machen zwei Kugeln. Eiskreme. Vom steirischen Eisgreissler, der mich schon in Wien auf der Rotenturmstraße stundenlang anstellen lässt. Hier ist die Schlange kürzer und das Eis beim Ausblick noch besser. Lieblingssorten: Mohn und Zitrone. 

Habe die Ehre! 

Verbinden kannst du die Wanderung mit einem Besuch des Arnulf Rainer Museums in Baden, das im ehemaligen Kurbad mit großartigen Ausstellungen auffährt. Momentan mit einer sehr spannenden Retrospektive zu Arnulf Rainer. 


Die vinophile Wanderung erfolgte auf Einladung von Hiller Communications im Auftrag von Wienerwald Tourismus. Unter #genussmeile16 können die Beträge via Social Media aufgerufen werden. 


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