wanderlust = n, [won-der-luhst], a strong innate desire to rove or travel about
#GOSH, this is Lndn.
Auf der unendlichen Suche nach den richtigen Laufschuhen

Zusammen Reisen

flugzeug

Wohin zieht es dich 2016? Eine erste Sammlung meiner Reisepläne stelle ich für dich zusammen. Auf folgende Destinationen darfst du dich freuen!

Zusammen Speisen

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Welches Lokal wolltest du unbedingt schon mal ausprobieren? Meine ehrgeizige Bucketlist für 2016 - Bars, Restaurants und Delis, durch die ich mich kosten will.

Zusammen Arbeiten

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Willst du dich über diekremserin on the go informieren? Erhalte den richtigen Überblick für eine Kooperation: Mediendaten, Kontakt, Impressum.

02.12.2016

Eager Egon: #SchieleSchauen in Krems

EGON SCHIELE - Tod und Mädchen © Thimfilm
Egon Schiele lebte und wirkte bekannterweise in Niederösterreich. Er ist einer der wichtigsten österreichischen Figuren der modernen Kunstgeschichte. Ein Vordenker. Ein Querulant. Ein Getriebener. Einige seiner wichtigsten Arbeiten ziehen ins neue Museum, in die Landesgalerie Niederösterreich, die im Frühjahr 2018 eröffnen wird.

Egon und die Wachau


In einigen Studien, in Zeichnungen und herrlich progressiven Malereien bespricht Egon die Kulturerberegion Wachau, die hübschen Städte Krems und Stein und teilt bis heute seine gezeichneten Ansichten mit uns. Dort, wo sanfte Hügel auf unwegsam, karges Gestein treffen, wo mittelalterliche Bausubstanz mit zeitgenössischer Architektur fusioniert werden. In Vorbereitung auf die Originale kann ich den Film EGON SCHIELE - Tod und Mädchen sehr empfehlen. Der von Noah Saavedra gespielte Künstler blickt auf ein kurzes, aber sehr umtriebiges Leben zurück, bevor er mit nur 28 Jahren verstarb.

Egon im Film

Sehr einprägend spielt Valerie Pachner die Liebe des Lebens: Wally. Mich begeistert der authentische niederösterreichische Akzent, der die Szenerie ins richtige Licht rückt. Mit Lebenslust, Elan und einer kindlichen Freude am Dasein wirkt die soziale Wally als Egons Dreh- und Angelpunkt. Sie gibt ihm Boden unter den Füssen, inspiriert ihn und bringt ihn zum Lachen. Dass sie dennoch als beste Freundin und Seelenverwandte nicht seine Ehepartnerin wird, ist schmerzhaft mit an zu sehen. 



Am 3., 8. und 11. Dezember bietet das Kino im Kesselhaus abermals die Chance den träumerischen Film zu sehen, der in eine andere Welt entführt. 







27.11.2016

Gosh, this is London

Eine Woche im (außer)europäischen Nabel der Welt

Guerilla Girls mit Is It Even Worse in Europe? at Whitechapel Gallery © diekremserin on the go
London und ich, wir lieben uns. Ich kenne London vorwiegend sonnig, mit strahlend blauem Himmel und freundlich lächelnden Menschen. Man sagt, dass London anders kann. Regen und so. Ich bin mir nicht sicher, ob dies nicht ein böses Märchen ist, um Menschen davon abzuhalten sich hier niederzulassen. London ist die Stadt der Fashion, des Designs, der Coolness, der Gay-Community und der Kunst. London zieht mich an und aus. London ist sexy. London kann. Lndn.



Fulham, South Kensington, Hackney, White Chapel. Diese vier Stadtviertel der britischen Metropole (wer den Unterschied zwischen GB, UK und England noch IMMER nicht verstanden hat, hier ein kurzes Video zum Drüberstreuen) waren mir bis vor meinem letzten Besuch NICHT oder nur am Rande bekannt. Nachdem ich tagtäglich meine Vor- und Nachmittage im V&A Museum direkt an der South Kensington Tube-Station verbrachte, konnte ich hier sowie im benachbarten Fulham einige Cafés und Lokale besuchen, die ich ganz gut fand. Und am Wochenende? Hackney natürlich, das neue Hipster-Viertel.

Fulham & South Ken

Hereinspaziert in die herrliche Welt zwischen Fulham und South Kensington, dort wo West Brompton auf neuerrichtete Gebiete trifft. Earl's Court ist eine Großbaustelle und wird bald Apartments, neue Shops und wunderbare Lokale beheimaten. Gleich daneben ist der Brompton Cemetery, den ich erlaufen konnte. Bei strahlendem Sonnenschein und einer kleinen, aber feinen Schicht aus Reif. 
Eingang zum Brompton Cemetery, der nicht nur zum Spazieren, sondern auch zum Laufen sehr empfehlenswert ist © diekremserin on the go
Eingang zum Brompton Cemetery, der nicht nur zum Spazieren, sondern auch zum Laufen sehr empfehlenswert ist © diekremserin on the go
Have a little coffee outside, im Love Cafe © diekremserin on the go
Have a little coffee outside, im Love Walk Cafe © diekremserin on the go
Am ersten Tag, gleich ein typisches britisches Breakfast. Mit Baked Beans, fried egg, spinach und sogar Sauerteigbrot, das gerade voll angesagt ist © diekremserin on the go
Am ersten Tag, gleich ein typisches britisches Breakfast. Mit Baked Beans, fried egg, spinach und sogar Sauerteigbrot, das gerade voll angesagt ist © diekremserin on the go

Die meiste Zeit meiner siebentägigen Londonreise verbrachte ich wie gesagt im V&A Museum. Dort liess ich mich auf Sonderausstellungen (Say You Want A Revolution, Undressed) und Dauerpräsentationen ein, sehr zu empfehlen sind die neugestalteten Galerieräumlichkeiten zu 'Europe 1600-1815'. Französisches, italienisches und britisches Design at it's best, sage ich dazu nur. Dass das Museum einen neuen Platz zum Verweilen, einen neuen Eingang und eine neue Ausrichtung plant, ist super spannend und macht Lust drauf nächstes Jahr wieder zu kehren. Also, Design, Fashion und Performance, ich kehre wieder!

Eintritt frei in die Sammlungen. Unbedingt mit den Angestellten der Visitor Experience plaudern. Oder eine der beiden kostenlosen Führungen täglich besuchen.

White Chapel & Hackney

Was für ein Glück, dass einer meiner absoluten Heros der zeitgenössischen Kunst momentan seine grenzgenialen Arbeiten in einer Ausstellung in White Chapel zeigt. William Kentridge, der südafrikanische Künstler, der sich zwischen Theater, (Animations-)film und bildender Kunst bewegt, beweist (mir) in seiner Präsentation Thick Time das Zeit (no, na) relativ ist. Sein kritischer Geist politischen Gefügen gegenüber, z.B. gegen die Apartheid in Südafrika, ist in all seinen Arbeiten intensiv spür- und erlebbar. Als Sohn einer bürgerlichen Anwaltsfamilie bewegte er sich stets in privilegierten Kreisen, sein Vater vertrat Nelson Mandela 1958. Der 1955 geborene Künstler legt sich nicht fest, nach wie vor lotet er die Grenzen zwischen den Disziplinen aus, lässt sich nicht einschränken auf 'nur' Zeichnung, 'nur' Oper, 'nur' Bühne. Kentridge bleibt hellhörig, aufnahmefähig, unruhig und legt der Welt einen Spiegel vor. Wenn auch subtil und in schöne Geschichten verpackt. Mein Lieblingsraum ist der letzte im Obergeschoss der Whitechapel Gallery. Das Eintauchen in eine fremde Welt, ganz in schwarz fühlt sich an wie das vermeintliche Traumland, das ich suche. 

Bis 15. Jänner 2017. Unbedingt anschauen. 





Großartige Wandteppiche, auf denen Stadtgefüge mit sowjetischer Symbolik überlagert ist.  Streets of the City von 2009 © diekremserin on the go
Großartige Wandteppiche, auf denen Stadtgefüge mit sowjetischer Symbolik überlagert ist.  Streets of the City von 2009 © diekremserin on the go

Mit dem Bus fahre ich zur Brick Lane, der aus diversen Liedtexten bekannten Londoner Straße, die heute aus Flohmärkten, Markthallen und coolen Lokalen besteht. Der hippe Spirit hat dort voll eingeschlagen und am Broadway Market gibt es kaum durchkommen. Ich bin überfordert von der Coolness, die dort an den Tag gelegt wird, von den vielen Schlangen vor den Lokalen (El Ganso soll herrlich sein) und dem hefelastigen Geruch von frisch gebackenem Brot. Ja, es gibt Sauerteigbrot. The new thing hier! Ich will nicht sarkastisch klingen, aber ich bin gegen gehypte Stadtviertel, die andere Menschen aus ihren halbwegs leistbaren Wohnungen verdrängen und einen Ort unleistbar machen. Gentrifizierung.

Trotzdem hat dieser Ort, Hackney, etwas für sich. Die belebten Straßenzüge bestehen aus lokalen BetreiberInnen, die biologische Lebensmittel verkaufen, die ihr Handwerk beherrschen und sich darauf zurückbesinnen selbst etwas gestalten zu wollen. Hier herrscht durchaus Aufbruchstimmung. Anti-Brexit-Stimmung. Das tut gut.

Hackney ist völlig neues Pflaster für mich... © diekremserin on the go
Hackney ist völlig neues Pflaster für mich... © diekremserin on the go

.. und es ist hip, hipper, the hippest - Food Trucks, Designerstores, alte Fabriksgelände die nun als The Places To Be betitelt sind.
... und es ist hip, hipper, the hippest - Food Trucks, Designerstores, alte Fabriksgelände die nun als The Places To Be betitelt sind. © diekremserin on the go
Wunderbare Galerieräumlichkeiten und lustige/spannende/nachdenkliche Ausstellungen werden gezeigt © diekremserin on the go
Wunderbare Galerieräumlichkeiten und lustige/spannende/nachdenkliche Ausstellungen werden gezeigt © diekremserin on the go

Gleich neben der Tube-Station Bethnal Green liegt die Dependance vom V&A Museum, das Museum of Childhood in dem die Sammlung von Spielzeug untergebracht ist. Eine grosse Halle, die einer Industriehalle gleicht, oder einer Markthalle, die allerdings im 19. Jahrhundert an diesem entlegenen Ort Londons in ein Arbeiterviertel gebaut wurde, um den arbeitenden Menschen die Möglichkeit zu bieten ebenso zu lernen. Lange Öffnungszeiten und die ersten elektrischen (bzw. mit Öl betriebenen) Lampen waren hier wichtig, um den ArbeiterInnen die Chance zu geben sich britisches Design anzusehen. Heute beherbergt die Halle wie gesagt Spielzeug. Durch die Jahrhunderte. Puppenhäuser, Brettspiele, Seifenkisten,... alles was das Kinder- und kindgebliebene Erwachsenenherz begehrt. Die Ausstellung zu den Brettspielen seit der Antike ist als Spiel aufgebaut und macht Spaß. Kuchen und Kaffee sind hier zu empfehlen. 

© diekremserin on the go
© diekremserin on the go


Eintritt frei. Tägliches Programm.

Danach einen Abstecher in die Paradise Garage, deshalb: 

Highlight:  Essen in der Paradise Garage in Bethnal Green - vergleichbar mit einem U-Bahn-Bogen am Wiener Gürtel © diekremserin on the go
Highlight:  Essen in der Paradise Garage in Bethnal Green - vergleichbar mit einem U-Bahn-Bogen am Wiener Gürtel © diekremserin on the go
Wunderbare Kreation - offenbar sind Cereals der neue Balsamico, die überall drüber gestreut werden... © diekremserin on the go
Wunderbare Kreation - offenbar sind Cereals der neue Balsamico, die überall drüber gestreut werden... © diekremserin on the go
Schokowahnsinn in der Paradise Garage! © diekremserin on the go
Schokowahnsinn in der Paradise Garage! © diekremserin on the go

#VisitLondon. Ein Arbeitsauftrag für dich als Reisende. London ist immer einen Besuch wert.
Einige weitere Fotos von der Stadt der Städte findest du auf meinem Flickr.com-Account:

#VisitLondon
Ab nach Hause... © diekremserin on the go


22.11.2016

Weihnachten, Designachten

Ganz ehrlich? Erster Advent, dieses Wochenende. Hast du schon den ersten Punsch getrunken? Riechst du die gebrannten Mandeln an jeder Haltestelle der Bim und wie ist das mit dem Reisig das überall herumfliegt?

Hipper Advent in Krems


Ihr Kinderlein kommet!
Der Saugaßl Markt auf der Kremser Göglstraße wiederholt sich mit weihnachtlichem Überbau. Erstmals fand der hippe Markt in Zusammenarbeit der verschiedenen Geschäftstreibenden im Mai 2016 statt und war ein voller Erfolg. Mitorganisatorin Carina unterstützt gerne "motivierte Individualisten mit dem richtigen G'spür für Trends und gute Ideen." Die 25 TeilnehmerInnen bieten Straßenkunst und Streetfood, Style und sinnliche Vorbereitung auf das drohende Weihnachtschaos.

Schön, dass dieses Saugaßl Fest die Menschen aus den Häusern holt, zusammenbringt und bei einem guten Vegan-Burger oder einem Kaffee Campus Kaffee zum Plaudern einladet. Sowas mag ich.

25./26. November 2016
Programm findest du hier.

Designermarkt XL in St. Pölten 

Oh du fröhliches St. Pölten 
Und dann ist da der Designverliebt Markt von Barbara und Sigi in St. Pölten. Sie bespielen mit dem ersten grossen Designmarkt die Landeshauptstadt und darf dafür gleich 8.000 Quadratmeter mit Design, Food und 10.000 BesucherInnen befüllen. Gespannt bin ich hier auf den besonderen Standort, das ehemalige Einkaufszentrum am Neugebäudeplatz, das seit 25 Jahren leer steht. Am 26. November ködern die Veranstalter mich mit dem Late-Night-Shopping. Ja, ja. Bis 22 Uhr darf ich mich da austoben und kaufen, plaudern und #verliebtsein was das Zeug hält. DAs ist nämlich das Motto des Designmarkts #stpoeltenistdesignverliebt

26./27. November 2016
Programm findest du hier.

Ich glaube diese Beispiele werden mich und dich überzeugen. Denn da gehts nicht um Weihnachtskitsch und grausigen Flaschenpunsch, sondern um qualitative Handwerkskunst und Super-Food. I CAN'T WAIT!



20.11.2016

Auf der unendlichen Suche nach den richtigen Laufschuhen


Ich dachte schon es gibt sie nicht.

Das richtige Paar für mich. Geschmeidig, fest und dennoch locker, guter Sitz, Aussehen top und attraktiv in der Verarbeitung. Die Federung soll stimmen, nicht zu viel vom eigenen Kraftaufwand reinzustecken, sondern das beste herausholen.

Der Schuh ist eine Fußverkümmerungsmaschine. (Sebastian Kneipp)


Laufschuhe sind ein wirklich hartes Pflaster. Meine jetzigen Begleiterinnen habe ich mir schwer erarbeitet. Wieso? Kleinigkeiten wie eine große Große Zehe machen die Auswahl nicht gerade einfach. Dabei geht es um den optimalen Halt beim Trailrunning im Verhältnis zum Gefühl im Schuh während längeren Läufen. Meine durchschnittliche Laufdauer beträgt 50 Min. Das bedeutet, dass ich im Monat ca. 400 Minuten am Asphalt verbringe. Vorwiegend. Denn Wien bietet zwar Schotterwege (Augarten, Schönbrunn), Trails (Hameau, Kahlenberg) und Waldwege (Lobau), um ehrlich zu sein trete ich aber meist die mir nächsten Pfade ab. Und die sind nun mal asphaltiert - Türkenschanzpark, Währinger Park, Donaukanal.

Auch Allrounder. Klein ist keine gute Größe. © diekremserin on  the go
Auch Allrounder. Klein ist keine gute Größe. © diekremserin on  the go
Jahrelang (ich muss einwerfen, dass ich Lauf-Auf- und Abs hatte) war ich mit adidas-Allroundern unterwegs, die mir immer wieder Knieschmerzen bereiteten. Nach 5k war Schluss. Hierbei spielt bestimmt die falsche Belastung, die Überbelastung, das falsche Vorbereiten, zu wenig Dehnung, mit... ich wusste, dass vieles falsch ist am eingeübten Stil, sodass die sportliche Betätigung gegen den eigenen Körper verwendet wurde. Nun, ich belasse es dabei. Der falsch gewählte Schuh tat sein übriges dazu und verdarb mir das Laufen für eine ganze Weile. Hätte ich mich nur richtig beraten lassen.

I try and I tried. © diekremserin on the go
I try and I tried. © diekremserin on the go


Zwei Nike-Runner und einen Halbmarathon später: ich weiß was es bedeutet zu kleine Laufschuhe zu tragen. Über lange Strecken hinweg verzeihen Millimeterabstände zwischen Zeh und Schuh nichts: Blaue Zehen, Blasen und verschwollene Füße. Das muss echt nicht sein. Hier kommt die große Große Zehe ins Spiel, die mir immer wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Denn ich kaufe Schuhe generell zu groß für sie, die Zehe. Aber bei Laufschuhen ist die halbe Nummer zu groß immer noch zu klein. Gelernt  ⟶check.

So wie der Mensch läuft, so geht es mit ihm. © Almut Adler


Deshalb ging es mit mir ab zur Laufanalyse beim Spezialisten. Gezeigt hat mir diese, dass ich außer meinen Plattfüßen auch noch Fersenläuferin bin, beim Lauf generell nach innen tendiere und meine Knie etwas instabil sind (Muskelaufbau, hallo?). Seitdem trage ich Cloudrunner. Ab und zu auf Reisen sogar meine Eccos, die ich auch zum Spazieren echt empfehle. Beide sind nicht wasserdicht, was zu nassen Füßen führt, aber hey, man kann nicht alles haben. Oder etwa doch, der Link führt nämlich zur Optimalvariante der Cloudrunner?



Vor dem tatsächlichen Kauf probierte ich extrem viele verschiedene Möglichkeiten aus: mit dem Runners Point Programm in Zusammenarbeit mit den großen Sportmarken kannst du wöchentlich mehrmals neue Schuhe ausprobieren.

Worauf du beim nächsten Kauf schauen solltest und ich in jedem Fall achte:

- Mach eine Laufanalyse: wie stehst du im Schuh wen du läufst? Wo belastest du deine Gliedmaßen am meisten?
- Beobachte deinen Laufstil: wie lange läufst du durchschnittlich? Welche Beschwerden fallen dir auf?
- Probiere mehrere Laufschuhe und finde deinen Typen!
- Merke, dass nicht nur ein Paar dein Paar sein muss...

13.11.2016

London Museum Bucket List: November 2016

Endlich wieder London! 

Ich werde meine Wochentage im V & A Museum verbringen - wissbegierig und neugierig was Kunstvermittlung international bedeuten kann - und mein geteiltes Wochenende die Museen von London unsicher machen. Es ist nicht mein erster Besuch in der Metropole, deshalb habe ich keinen Touristenstress, den ich mir grundsätzlich nicht mehr mache.

Vorgenommen habe ich mir aber dennoch ein paar Museen. Wieso genau diese?

V & A Museum of Childhood 

http://www.vam.ac.uk/moc

Auch das V & A kann anders: Board Games Revisited, die Ausstellung, die sich mit den beliebtesten Spielen der letzten Jahrzehnte beschäftigt, woher sie kamen und was sie in der Wissensentwicklung für Kinder und Teens bringen und wie sie uns Erwachsene fordern. Spielen bildet.
Deshalb ruft das V & A den Playtest UK auf den Tagesplan (oder Abendplan) an dem Game Designer, ProgrammiererInnen, Spielerinnen und Spieler teilnehmen können: Playtest UK: Game Design Night ... Ich bin gespannt auf die Outcomes dieses Abends. Ob ich noch zur Spielerin werde?

Science Museum 

http://www.sciencemuseum.org.uk

z.B. habe ich nach dem Hippokratischen Eid gesucht und die Infos unter Techniques & Technologies gefunden....  Screenshot der Website
z.B. habe ich nach dem Hippokratischen Eid gesucht und die Infos unter Techniques & Technologies gefunden....  Screenshot der Website

Ich mag Naturwissenschaften. Und ich mag mit wie viel Sensibilität und Hands-On-Wissen Ausstellungen in naturwissenschaftlichen Museen gemacht werden. Da hinkt die Kunst meiner Meinung nach noch etwas hinter her. Auch Kunst kann begreifbar sein. Nicht durch nachahmen, sondern durch experimentieren. Ausserdem faszinieren mich die schlüssigen Zusammenhänge zwischen Disziplinen, die die Menschen geschaffen haben. Mathematik, Physik, Chemie, Technik und die Schönen Künste schliessen einander nicht aus, sondern sind unmittelbar verbunden.

Ein kleines Online-Experiment vom Science Museum taugt mir gleich beim ersten Ausprobieren: brought to life. Exploring the History of Medicine  Ein paar Online-Games zum Ausprobieren findest du hier. Mein Favorite ist Energy Ninja.

Southbank Arts Centre

http://www.southbankcentre.co.uk

Ok, ein bisschen Kunst muss sein. Aber anders. Diesmal von Menschen, die aus der sichtbaren Gesellschaft ausgegliedert werden. Ausgeblendet. Die aber auf jeden Fall eine wichtige Stimme haben sollten und v.a. etwas zu sagen haben. In der We Are All Human - Ausstellung bekommen Kunstprojekte aus Spitälern, Strafanstalten, usw. endlich eine öffentliche Plattform.
Am 13. November ist der letzte Tage dafür,... was für ein Glück, dass ich dort bin... Und was für ein zweites Glück, dass gleichzeitig ein Food Market stattfindet...

Warner Bros. Studio Tour

https://www.wbstudiotour.co.uk/the-tour-experience



Ich kann es nicht aussparen. Den Hogwarts-Express, die Studios, die wunderbar verzaubernde Einrichtung. Ich gebe es zu: ich liebe Harry Potter. Mit den Geschichten rund um den Zauberlehrling und seine aufreibende Vergangenheit bin ich nun einmal aufgewachsen. Schauspielerin Emma Watson ist in meinem Alter, ich bin quasi von Film zu Film mit ihnen gealtert. Nur das Zaubern habe ich nicht gelernt. Ich erwarte viel von den Studio Tours. Hoffentlich nicht zu viel...

Tate Modern

http://www.tate.org.uk/visit/tate-modern

Ein absolutes Must für mich. Egal wie oft ich schon in London war, die Tate Modern ist immer ein Highlight, mit neuen Sonderausstellungen, einer fantastischen Sammlung und einer Präsentation (online wie real), die zum Niederknien ist. Ok, verstanden? Ich bin verliebt in ein Museum. Konzentrieren möchte ich mich diesmal auf Tate Exchange, wo Besucherinnen und Besucher aufgefordert werden sich durch künstlerische Partizipation zu beteiligen. Let's do it!





12.11.2016

Indigene Kunst: Kanadas Erbe in Toronto auf der Spur

AGO - Art Gallery of Ontario © diekremserin on the go
AGO - Art Gallery of Ontario © diekremserin on the go

Die schönste Holztreppe der Welt von Frank Gehry © diekremserin on the go
Die schönste Holztreppe der Welt von Frank Gehry © diekremserin on the go

Norval Morrisseau und sein Toronto

Während meines Aufenthalts in Toronto habe ich versucht möglichst viel über die schwierige Geschichte der First Nations in Zusammenhang mit den ersten kanadischen Siedlern aus Europa. Indigene Kunst, wie die von Norval Morrisseau, begleitet meine Suche nach dem Erbe Kanadas.
Ich erfahre, dass die Hauptstadt Toronto seinen Namen aus der indigenen Mohawks-Sprache "Tkaranto" erhielt, was so viel bedeutet wie "wo Bäume im Wasser sind". Das bringt mich in die Art Gallery of Toronto, wo gerade eine fantastische Schau zu sehen ist "Toronto: Tributes + Tributaries, 1971-1989". Die Kuratorin Wanda Nanibush, zuständig für kanadische und indigene Kunst im AGO, stellte das Zusammenspiel zwischen unterschiedlichen Themen, wie feministische Performance, Unterdrückung von indigenen Völkern, die schwierige Lage Torontos in diesem Zeitraum, zwischen Körper, dem Selbstbild und story telling.

Schon als ich in Ennismore ( #VisitCanada: fünf Highlights meines ost-kanadischen Roadtrips) bei Familie Sullivan übernachtete, erzählte mir John von Noval Morrisseau, der als einer der wichtigsten Künstler aus der indigenen Gesellschaft hervorging. Die Ausstellung in Toronto begegnet den indigenen Künstlerinnen und Künstlern nicht nur auf Augenhöhe, sondern bespricht auch wie die Minderheiten während einer Zeit des (politischen) Umbruchs gehört und v.a. nicht wahrgenommen wurden.

Vor der Arbeit von Nouval Mourisseau, einem indigenen, kanadischen Künstler © brewaholic
Vor der Arbeit von Norval Morrisseau, einem indigenen, kanadischen Künstler © brewaholic

Ausstellungsansicht #TOtributes © diekremserin on the go
Ausstellungsansicht #TOtributes © diekremserin on the go



Die bilinguale Ausstellung - Englisch und Anishinaabe - klärt Differenzen, herausfordernde Situationen eines auf Hierarchie aufgebautes System und die Macht des weißen Mannes. Denn neben den indigenen Bevölkerungsgruppen stellt die Ausstellung künstlerische Reaktionen anderer Minderheiten ins Zentrum.

Eine gute Möglichkeit das von Frank Gehry geplante Haus kennen zu lernen sind die 14 Uhr Guided Tours von Volunteers durch die Galerieräume. Und danach auf einen Absacker Espresso Tonic ins Café.
Enjoy! © diekremserin on the go
Enjoy! © diekremserin on the go

Unser Volunteer-Guide, die sich für ihre 14 Uhr-Free-Tour zwei kanadische Künstler aus Quebec aussuchte © diekremserin on the go
Unser Volunteer-Guide, die sich für ihre 14 Uhr-Free-Tour zwei kanadische Künstler aus Quebec aussuchte © diekremserin on the go

Und, eine weitere Empfehlung, die allerdings schon vorbei ist... 


Theater Gates: How to Build a House Museum, wo Kunst noch Party ist...


Im Ausstellungsraum bewegte sich ein großer Disco-Kugel-Fels und House Musik wummerte dazu. Yeah! © diekremserin on the go
Im Ausstellungsraum bewegte sich ein großer Disco-Kugel-Fels und House Musik wummerte dazu. Yeah! © diekremserin on the go

29.10.2016

Shan Shui Within: Zeitgenössisches über chinesische Kultur


People's Park mit fantastischer Bepflanzung, viel Wasser und natürlich: einem Teehaus! © diekremserin on the go
People's Park mit fantastischer Bepflanzung, viel Wasser und natürlich: einem Teehaus! © diekremserin on the go

Einmal Kultur, bitte! 


Zugegeben, es fiel mir nicht leicht auf meiner (sehr kurzen, aber intensiven) Reise nach Shanghai einen objektiven Blick auf chinesische Traditionen und vor allem auf chinesische Kultur zu erhalten. Nie war ich mir sicher, ob Bauten historisch gewachsen oder nachgebaut wurden, ob Kunsthandwerk ehrlich entstanden oder in Massen produziert worden ist. Anders im MoCa - Museum of Contemporary Art im People's Park, mit einem vorgelagerten Fitnessplatz, wo sich meist ältere Menschen zum Tai Chi treffen.

Das MoCa zeigt eine interpretative Ausstellung von fünfzehn zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern aus China, die sich mit den jüngsten Entwicklungen der Gesellschaft auf emotionale und kritische Weise auseinandersetzen. Sie versuchen mit ihren Arbeiten Spuren in die chinesische Tradition und Kultur zu finden. Shanshui bedeutet so viel wie Berge und Wasser, also das traditionell prägende, chinesische Landschaftsbild.

The ultimate goal of this exhibition is for the works to move beyond the restrictive enclosures of museums and find themselves on display within schools and communities as part of the "Art Momentum" project, which aims to bring contemporary art to people.

Gleich zu Beginn steigt die Ausstellung ein in ein kritischen Betrachten von der heutigen Gesellschaft und ihrem Blick auf die Vergangenheit: Xu Bings Background Story spiegelt wider, wie die Metapher des Land des Lächelns funktioniert. Nach außen hin wirkt die Installation wie eine wunderbare, beleuchtete Landschaft in Tusche, die Berge, Bäume, Pavillons und kleine Boote sowie pittoreske Wasserläufe zeigt. Auf der Hinterseite, dort wo sich das Leben abspielt, zeigt der Künstler eine Ansammlung von Materialien, die eindeutig aus dem Müll arrangiert worden sind: Plastiksäcke, alte Kartonagen, teilweise Backsteine, mit Klebeband an die Hinterseite des wunderbaren Gemäldes geklebt. Gemälde? Ich musste mehrmals hin und her gehen, und mich vergewissern: nein, das Gemälde ist eine Illusion, die uns Xu Bing vorspielt, die wir glauben wollen, aber die Hinterseite - Background Story - erzählt die realere Geschichte. Mit der Anordnung des Restmülls auf der Rückseite der Glaswand, die beleuchtet ist, arrangiert der Künstler Schatten für Schatten so, dass sich vorne di wunderbare Landschaft ergibt. Das Milchglas kommt auch als technischer Filter zum Einsatz, mit dem Xu Bing bestimmte Schattierungen hervorheben oder gar verschwinden lassen kann. Von den dreidimensionalen Objekten in eine zweidimensionale Landschaft verwandelt, gibt die kritische Installation Einblick in eine Möglichkeit die chinesische Gesellschaft als künstlich zu betrachten. Der Schein lebt also.


Eine weitere faszinierende Arbeit, die Ban Lei und Xu Cong gemeinsam entwickelten, beinhaltet eine interaktive Möglichkeit auf eine Rauminstallation einzuwirken. Ich als Besucherin war ganz begeistert: ich stand in einem dunklen Raum, eine Projektion an der Längswand, weiß mit schwarzen Partikeln. Durch Bewegung meiner Arme und meines gesamten Körpers durch den Raum in unterschiedlicher Geschwindigkeit reagiert die generierte Installation (Immaterial perception). Die projizierten Stäbchen und Punkte bewegen sich in einem dem angemessenen Tempo hin und her, gestalten neue Formen und Muster. Ban Lei, der sich als Producer für den Sound verantwortlich zeigt, experimentierte in seiner Laufbahn (geb. 1990) bereits mit klassischer Musik, deren Grenzen er auslotete und fand im Umgang mit Synthesizer  einen technischen Companion, der die Regeln der klassischen Musik bricht. Durch seine Musik erhält die Installation eine Ebene der Erzählung, die durch wörtliche wie schriftliche Sprache nicht erzählt werden könnte. Ein echtes Erlebnis! Ich wollte gar nicht mehr raus aus dem Raum. Aber da waren ja noch andere Besucherinnen...


Eine dritte Künstlerin möchte ich noch hervorheben, die mir in der Shanshui Ausstellung besonders gefallen hat. Im Ausstellungsheft beschreibt Leah Lihua Wong selbst, wie sie die papierenen Schriftzeichen, einem Vorhang ähnlich angefertigt und aufgefädelt hat und woher diese Liebe zum Scherenschnitt kommt. Ihre Installation Illuminating nimmt Bezug auf ein Gedicht des Poeten Li Bai der Tang-Dynastie (Regentschaft von 618-907), der den Einfluss des Mondlichts auf die Weltbevölkerung als emotionale Verbindung durch die Jahrhunderte beschreibt. In ihrer Installation verleiht die Künstlerin dem Gedicht unendliche Perspektiven - die Betrachterinnen und Betrachter können uneingeschränkt assoziieren und imaginieren was hinter den ausgeschnittenen Zeichen steht, die nicht mehr dechiffriert werden können.

I loved Chinese paper cuts when I was a child. I want to create new perspectives with paper cutting, and I want to share the beauty of poetry but without the words being recognizable. the words take up space within the installation that transcends the characters to create a sense of new content that is visually abstract, universal and timeless.
Leah Lihua Wong, Illuminating - Ausschnitt © diekremserin on the go
Leah Lihua Wong, Illuminating - Ausschnitt © diekremserin on the go

ShanShui Within
Museum of Contemporary Art, Shanghai

September 3 - November 20, 2016
Gate 7, People's Park
231 West Nanjing Road, Shanghai, China

Tipp: MoCa Pavillon am Eingang 7 People's Park 

Fortune Tellers. Installation View at MoCA Shanghai Pavilion. Screenprint on neoprene, extruded aluminium, electronics, custom boxes, microcontrollers, speakers, 3 channels, voices sopranos, forecasts of the Shanghai Stock Exchange obtained through proprietary algorithms and astral chart, code. Approx 2.45 x 4.5 x 2 mt
Fortune Tellers. Installation View at MoCA Shanghai Pavilion.
Screenprint on neoprene, extruded aluminium, electronics, custom boxes, microcontrollers, speakers, 3 channels, voices sopranos, forecasts of the Shanghai Stock Exchange obtained through proprietary algorithms and astral chart, code.


Während meines Aufenthalts in Shanghai zeigte das MoCa im ausgelagerten Pavillon das Fortune Teller Projekt von Fabio Lattanzi Antinori. Die Sound-Installation des international tätigen Künstlers, der in London lebt und arbeitet, darf angegriffen werden: interaktive Oberflächen, die wie ein Paravent angeordnet im Raum stehen, reagieren auf die Berührung vom Publikum mit einem gesungenen Ton in unterschiedlicher Intensität und Tonhöhe. Die Töne interagieren auch untereinander und reagieren aufeinander - ganz durchschaut habe ich die technischen und interaktiven Möglichkeiten der Installation nicht.
Besonders spannend finde ich aber die Intention der Installation auf den globalen Finanzmarkt zu reagieren, deren Algorithmen der Künstler als realen Ausgangspunkt für ein extrem fragiles Notensystem nimmt. Auch in anderen Arbeiten fokussiert er sich auf global gültige Systeme, die unsichtbar sind und als irregulär und zufällig übersetzt werden. Systemkritik!


20.10.2016

#FoodiesOnTheGo: Shanghai, Baby!

Bund, international. 

Wo High-End Foodies auf ihre Kosten kommen

Ein Hotel nach dem anderen schießt aus dem Boden. Ein Wolkenkratzer spektakulärer als der andere. In Shanghai trügt der Schein und ist dennoch Teil der Wirklichkeit. Denn der Schein gehört dazu.

Blick vom Bund über den Huang Pu Fluss. Shiny! © diekremserin on the go
Blick vom Bund über den Huang Pu Fluss. Shiny! © diekremserin on the go

Ich komme nach einem 14-stündigen Flug über Doha, Qatar in der chinesischen Metropole an und leiste mir ein Hotel Shuttle direkt vom Flughafen Pudong. Meine Mitfahrerin Jackie und ihr Sohn Tim leben derzeit in Hong Kong. An den Wochenenden unternehmen sie Reisen in die asiatische Welt, diesmal Shanghai. "Hier sind meine Wurzeln" betont Jackie, die mir viel über die chinesische Kultur, ihre Entscheidung nach New York zu gehen und die Relevanz internationaler Einflüsse in ihr Leben erzählt. Auch wenn die Fahrt nur eine Stunde dauert, erfahre ich einiges über Shanghai und seinen Vibe.

Comfort Zone? Da bewege ich mich nicht mehr raus... die Betten sind ein Traum, das Dekor modern-chinesisch © diekremserin on the go
Comfort Zone? Da bewege ich mich nicht mehr raus... die Betten sind ein Traum, das Dekor modern-chinesisch © diekremserin on the go

Das Shangri-La Pudong Ost ist eines der ersten Hotels, das sich im sogenannten Bund-Viertel 1998 ansiedelt. Als alleiniger Player steht es wie eine Landmark auf der Seite des Huangpu Flusses, der die Stadt teilt. Heute ist davon nichts mehr zu spüren, denn Hotels säumen die Straßen zwischen Pearl Tower, Financial District und Shanghai Aquarium. Vor etwa 15 Jahren begannen große Hotelketten in die Niederlassungen zu investieren.

Der Claude Monet hätte mich als Kunsthistorikerin natürlich besonders interessiert, aber dieser Genuss ist sich leider nicht ausgegangen... hat jemand Zeit?  © diekremserin on the go
Der Claude Monet hätte mich als Kunsthistorikerin natürlich besonders interessiert, aber dieser Genuss ist sich leider nicht ausgegangen... hat jemand Zeit?  © diekremserin on the go

Brunch am Sonntag bei Jeremy im Jade on 36. Die Nachspeisen? Französisch mit chinesischem Vibe © diekremserin on the go
Brunch am Sonntag bei Jeremy Biasiol im Jade on 36. Die Nachspeisen? Französisch mit chinesischem Vibe © diekremserin on the go
Und im Yi Cafe? Eine Garküche für die Zubereitung unterschiedlicher Dim Sun-Variationen © diekremserin on the go
Und im Yi Cafe? Eine Garküche für die Zubereitung unterschiedlicher Dim Sun-Variationen - auch schon zum Frühstück für die Hotelgäste © diekremserin on the go
Genuss, Genuss, Genuss! © diekremserin on the go
Genuss, Genuss, Genuss! © diekremserin on the go

Teresa Koh, die im Marketing des Shangri-La Pudong arbeitet, verbringt den Sonntagmorgen mit mir. Wir brunchen im Jade on 36, wo europäische Kost mit chinesischem Touch angesagt ist. Wieso? Der Koch, Jeremy Biasiol, kommt aus Frankreich, Lyon und wurde in New York zum Michelin-Sternekoch erhoben. Er fusioniert asiatische Küche mit der europäischen, tischt neben der typischen Carchuterie auch großartig leichte Kost. Angefangen von Jakobsmuscheln bis hin zu frisch gebackenem schwarzen Brot - Traum jedes deutschsprachigen Europäers. Fantastisch ist, dass Jeremy uns in die Küche einlädt wo wir beim Kochen zusehen können, wo das Steak frisch in die Pfanne kommt, wo Spargel geschwenkt und Krabbenkroketten entstehen.

Teresa erzählt mir von ihrer Entscheidung von ihrem Heimatort Singapur nach Shanghai zu gehen, von den besten gedämpften Dim Sums im französischen Concession-Areal und der fantastischen Möglichkeit auf chinesische Aromamassage im Chi Wellness-Bereich (die ich zwischen chinesischer Hochzeit und Champagner genieße!).

Abschalten und hingeben! © diekremserin on the go
Abschalten und hingeben! © diekremserin on the go

Nach der Massage also Hochzeit: einen kleinen Einblick in die private Feier gebe ich dir...
Pompös und wunderbar shiny. Wie ich es erwartet habe! © diekremserin on the go
Pompös und wunderbar shiny. Wie ich es erwartet habe! © diekremserin on the go
Hallo, hier kommen 12 Gänge serviert - aber in die Mitte des Tisches, sodass ich auswählen konnte, was ich kosten möchte und wie viel ich davon haben will :) © diekremserin on the go
Hallo, hier kommen 12 Gänge serviert - aber in die Mitte des Tisches, sodass ich auswählen konnte, was ich kosten möchte und wie viel ich davon haben will :) © diekremserin on the go
I'm off to wherever... © diekremserin on the go
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Und danach? Geht's noch weiter ins French Concession Areal in ein wunderbares kleines Cafe, in den Century Park und in den Yu Yuan, den historischen Garten. To be continued...




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